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Wissenswertes über unseren Elisabeth-Kaffee

Wenn das nichts besonderes ist:

Elisabeth-Kaffee zum 800. Todestag der Heiligen Elisabeth von Thüringen.

Sie setzte sich in ihrem Leben für Arme und Ausgenutzte ein. Sie ließ in Marburg ein Hospital erbauen, in dem sie Kranke aufnahm und persönlich pflegte. Darüber hinaus befolgte Elisabeth ein besonderes Speisegesetz, das forderte, nur zu verzehren, was rechtmäßig von Bauern und Bäuerinnen erworben wurde. Sie griff bei Tische nur zu, wenn sie wusste, dass die Speisen von rechtmäßigen Gütern ihres Hofes kamen. Wurden aber Gerichte von ausgepressten Abgaben aufgetragen, dann verzichtete sie darauf und hungerte.

Lässt sich Elisabeths Verhalten auf die heutige Zeit übertragen?


Sicherlich nicht nicht uneingeschränkt. Es lässt sich aber ein Bezug zum Fairen Handel herstellen:
Elisabeth von Thüringen fragte nach der Herkunft ihrer Lebensmittel, ähnlich wie kritische VerbraucherInnen heute nach den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen fragen, die unsere Waren produzieren.
Die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Produzenten heute sind abhängig vom globalen Marktpreis ihrer Produkte. Dies betrifft unsere Milchbauern ebenso wie die Kaffeebauern weltweit.

Im konventionellen Handel erhalten Kaffeebauern nur wenige Cents für ihren Kaffee. Dies reicht oft nicht einmal, um die Produktionskosten zu decken.
Die Sträucher des Elisabeth-Kaffees wachsen in der Region Marcala in Honduras, sorgfältig gepflegt von den Bäuerinnen der Frauenorganisation COMUCAP, der rund 245 Frauen angehören. Die exzelente Qualität
des Elisabeth-Kaffees wird durch strenge Qualitätskontrollen garantiert.
Wie im fairen Handel üblich, erhalten die Kaffeebäuerinnen einen fairen Preis,
der Aufschläge für Gemeinschaftsaufgaben und soziale Leistungen enthält.

Jeder Schluck von fair gehandeltem Kaffee trägt dazu bei,
die Kluft zwischen arm und reich zu verringern.







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